11.2.12

Fashion Talks

Einige unserer "Zicken" waren am Freitag in der Ausstellung "Fashion Talks" im Museum für Kommunikation in Berlin-Mitte.
Kleidung bedeutet Kommunikation - der Grundgedanke.
So schön, wie auf der Homepage der Ausstellung kann ich es gar nicht formulieren, bitte lest dort selbst! ..... weiterlesen ....

Wie funktioniert Mode? An Themen wie Jeans - inzwischen salonfähig geworden und in unzähligen Variationen zu bekommen, Tartan als Bezeichnung der überall und immer wieder getragenen Karomuster und Camouflages - Tarnmuster in der Kleidung in allen Spielarten - wird dieser Frage nachgegangen.
Wie dokumentiert man Zugehörigkeit, welche Bedeutung haben Uniformen, Buttons, Differenzierungen ...? Es werden Gedanken angestoßen.

Was ich nicht wusste - worüber man sich keine Gedanken macht:  
Der Weg der Jeans.
In Zeiten der "Ökobilanz" wird beschrieben, wie viele Kilometer das Produkt - betrachtet vom Saatgut bis zur fertigen Hose - zurücklegt.
Kurz zusammengefasst:
Indien: Produktion des Saatgutes; China: Hauptanbauland der Baumwolle, Niederlande: Hauptumschlagplätze für Rohbaumwolle; Türkei: Spinnen der BW; Taiwan: Färbung mit (meist) synthetischem Indigo; Polen: Weben des Stoffes/ Denim; Italien und Schweiz: Produktion der Nieten, Knöpfe, des Futterstoffes; Philippinen: Zuschnitt der 69 Schnittteile einer einzigen Jeans; China: Nähen ...; Bulgarien: "Veredlung" (?) der Jeans durch Waschungen und spezielle Behandlungen -

Eine fertige Jeans hat zu ihrer Fertigung mehr als 20 000 km zurück gelegt!  
(Text etwas geändert)
Ich denke, darüber macht man sich nur selten Gedanken.

Und auch ein Foto möchte ich zeigen. Das ursprünglich schottische Tartan-Muster hat eine wechselhafte, auch politsche Geschichte, wie ich lesen konnte. In dieser Vitrine gab es Kleidung des roten "Royal Stewart", des am stärksten symbolisch aufgeladenen Tartanmusters. Erst das Muster der Jakobiten kam es an den englischen Hof. Heute gehört es in vielen Szenen der Sub- und Straßenkultur zum Dresscode - als Identitätsmerkmal.
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Zum Schluss noch etwas zum historischen, repräsentativen Gebäude des Museums.
Ich habe nachgelesen: Es wurde als Reichspostmuseum an dieser Stelle schon 1898 eröffnet. Trotz Zerstörung durch Bomben im zweiten Weltkrieges wurde es erhalten und seit 1958 nach und nach rekonstruiert. (weiterlesen)

Die Ausstellung Fashion Talks ist noch bis zum 26. Februar geöffnet. Weitere Fotos: *
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1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für den guten Tipp. Von der Ausstellung habe ich noch garnichts mitbekommen. Da muss ich unbedingt noch hin.
    LG Trillian

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Danke für Deinen Kommentar! Bis bald mal wieder!

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