27.11.11

Ende November bei bestem Wetter und nicht an der Ostsee!

Die Binnendüne Waltersberge
Phänomenal, was es so alles gibt!

Meine aufmerksamen Leser wissen ja sicherlich schon, dass wir in einer stark eiszeitlich geformten Gegend wohnen.
Heute machten wir unsere eigene Exkursion. Ich meine, ohne unseren kompetenten geologischen Wanderleiter.

Vielleicht sollte ich ja erstmal das erste Foto zeigen, damit man die lange Überschrift versteht.


Tatsächlich gibt es hier feinen "Ostseesand". Man glaubt es kaum!

Es ist eine riesige, nach der Eiszeit vom Wind zusammen gewehte Binnendüne.
Man kann sich das so vorstellen, dass nach dem Abschmelzen des Gletscher-Eises die Landschaft weitgehend vegetationslos war. Der Wind konnte darüber hinwegwehen und den Sand erst aufnehmen und ihn dann an anderer Stelle in "Haufen" ablagern.
Man findet Flugsand-Dünen an so manchen Stellen, diese hier ist fast 33 m hoch!

Auf den Bergen wachsen im Sand auch tatsächlich nur einige Flechten und ganz anspruchslose Gräser, ich würde spontan sagen Schafschwingel, Sandsegge ...

Blick von unten, also dem Fuß der Düne:


schon etwas aufgestiegen:


Blick von oben auf den Großen Storkower See:


Und hier habe ich für Euch noch die Info-Tafel zur Entstehung der Storkower Binnendüne fotographiert:


Man findet allerdings auch im Internet spontan mehrere Quellen, aber wer folgt schon den Links?
Hier gebe ich sie Euch trotzdem: 1, 2,
Und anschließend fahren wir immer noch zur Fischerei Köllnitz nach Groß Schauen, auch ein Ausflugstip!
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25.11.11

Noch 'was Kleines!

Es scheint, ich sortieren meine Fotos? Das ist richtig!
Da finde ich so manches Hübsche, was ich Euch noch gar nicht gezeigt habe!
Dies' Täschchen nach Vera - sie hat es uns gezeigt, danke, liebe Vera - habe ich ja schon im Frühjahr genäht. Nun wird es wohl Zeit, es stolz zu präsentieren!

Und wofür nehme ich es? Da passen ganz bequem die ganzen Auflade- und Verbindungskabel hinein, wenn wir einmal wegfahren. Und wenn ich es nicht brauche freue ich mich einfach daran!
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24.11.11

Peperoni

Nach dem Buch "Patchwork Gemüse" von Ruth McDowell habe ich im Sommer diesen kleinen streifenförmigen Quilt genäht.


Ich habe ihre Freezer-Paper-"Zaubertechnik" angewendet, wodurch der Quilt richtig schön wurde. Alle Nahtzugaben liegen in der richtigen Richtung.
Zum Schluss habe ich den Quilt noch schön mit der Maschine gequiltet, was mir außerordentlichen Spaß macht, insofern es mir gelingt, die Fadenspannung richtig einzustellen!

Wieder einmal ein neues Schmuckstück in meinem Lieblingsfarbkontrast, das ich auch nicht im Schrank verstecke!
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23.11.11

Lustige Hängeaufbewahrung

Die ging tatsächlich mal schnell zu nähen! Schnell und doch ordentlich gelungen.


Aus zwei Rechtecken - Fischestoff und Futter - dazwischen Thermolam. Ecken für den Boden abgenäht, ineinander gesteckt und zum Schluss ein passender Schrägstreifen als obere Kante angenäht. Und den Aufhänger hatte ich auch nicht vergessen!
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21.11.11

Noch in Arbeit ...

... ist ein Quilt, den ich zu Weihnachten verschenken möchte.
Die erste Idee, einen Quilt für M. zu nähen hatte ich schon im Frühjahr. Da wurde mir ein schöner, ähnlicher Quilt aus diesen Jelly Rolls gezeigt.
Ende September erinnerte ich mich wieder an diese Idee und damit im Zusammenhang an das Muster, das Anke im Sommer genäht hatte - ein Muster, das in annehmbarer Zeit nähbar ist und so schnell zu einem Bettdecken-Quilt werden kann.
Das Top ist seit zwei Wochen fertig, in einer schnellen Aktion habe ich auch schon die drei Lagen zusammen gesetzt. Ich habe ganz viele verschiedene Stoffe, viele Reste verarbeitet. Das Schneiden dauerte deutlich länger als das Nähen!


Schön bunt ist er geworden! Nun fehlen "nur noch" das Quilten und der Rand.
Wenn ich so schaue, in welchen Zeitabständen ich voran komme muss ich mich doch langsam sputen, denn Weihnachtskarten sind auch noch zu gestalten .....
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20.11.11

Patchworktreffen im November

So nach und nach arbeite ich einige Fotos auf. Noch nicht soo lange zurück liegt unser  letztes Patchworktreffen.

Hier zeige ich nun einige Bilder. Meist weiß ich allerdings nicht, von wem die Kunstwerke sind. Also bitte erfreut Euch einfach an den schönen Arbeiten.
In eis-zwei Wochen könnt Ihr die Bilder sicherlich auch auf der Homepage unseres PW-Treffs sehen, da stehen dann ganz sicher die Namen der Künstlerinnen dabei.







Der Streifen-Restequilt ist sicherlich von Elli,
der rot-gelbe Kinderquilt ist für das Kinderhospiz "Sonnenhof" in Berlin, das unsere Gruppe mit freundlichen Quilts unterstützt.
Die Webarbeiten sind Kursergebnisse, ich finde sie sehr apart.
Der Bettdeckenquilt gefällt mir besonders durch das plastisch wirkende, wellenförmige Muster.
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19.11.11

Lehren und lernen

Die letzten zwei Tage hatte ich so einen spontanen Anfall aufzuräumen. Nun, es gäbe auch anderes, wichtigeres, aber man sollte solche Anwandlungen nutzen. Sie sind eh' meist eine "Ausrede", etwas anderes nicht zu tun. Darüber habe ich jetzt aber nicht weiter nachgedacht. Jedenfalls sieht man die Schreibtischplatte wieder ein wenig durch.
Was ich u. a. fand waren Notizen aus einem Hörbuch von Paulo Coelho, der "Hexe von Portobello", denke ich.

"Sie lernte, indem sie lehrte. ..."
"Was ist ein Meister? Meine Antwort ist: Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern derjenige, der den Schüler dazu inspiriert, das Beste von sich zu geben, um herauszufinden, was er schon weiß. ... "

Um etwas zu lehren ist es erst einmal wichtig, es selbst zu verstehen, gedanklich vollständig zu durchdringen.
Nach meinem Verständnis ist es auch mir wichtiger, die Schüler zum Denken anzuregen, als sie zu dressieren, bestimmte Dinge gedankenlos exakt nach Vorschrift durchzuführen.
Nur manchmal ist auch das ein Lernziel - Dinge abzuarbeiten, ohne sie in Frage zu stellen.
Und es gilt beim Lehren auch mehr zu vermitteln als die umgrenzten, vorgegebenen Inhalte.
Meiner Meinung nach.
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9.11.11

Am See ...

... ist das Thema für das neue Challenge beim nächsten Sternetreffen_Ost  in Blossin im nächsten Frühjahr.
Ich habe das Thema (erstmal) in Fotos umgesetzt.

Wieder einmal war ich beim Erwachen der Natur dabei.
In der ganzen durchfahrenen Gegend gab es Nebel selbst im Wald. Am See fand ich den Nebel dann richtig romantisch.


Die Fotos sind am Grubensee bei Limsdorf entstanden.
Nach und nach klarte es auf und es wurde eine Wanderung bei bestem Wetter.

Man sollte nicht glauben, wie bergig diese seenreiche Gegend ist! Wir gingen auf den Blocksberg, mit 110,5 m die fast höchste Erhebung im Schwenower Forst.
Es wird vermutet, dass es sich um Moränen der vorletzten Eiszeit handelt.
Ein hervorragender Rundblick und seltene Pflanzen waren die Belohnung für den Aufstieg.

Ein wunderbarer Ausflug bei mildem Herbstwetter!

Abschied vom Grubensee
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5.11.11

Mal ein Buch!


Manchmal lese ich ja auch! Eigentlich auch gerne, nur nicht so viel oder so oft - wie man es sieht. Es gibt ja auch sooo viele andere Dinge, die auch schön sind oder eben erledigt werden müssen.
Ja, so ist es mit der leidigen Zeit - man kann sie - wie Geld - nur einmal "verbrauchen".
Da passt das Buch ja wie die Faust auf's Auge, wie man so sagt.
Ich bekam zum Geburtstag sogar zwei Bücher zum Thema Zeit geschenkt.
Dies hier, das mir Anke geschenkt hat, habe ich nun ausgelesen.
Eine eigenwillige Mischung aus Roman, kleinen Geschichten, mit Handlungsorten verstreut über die Welt,  Lebenskunde und philosophischen Betrachtungen über die Zeit. Als philosophisches Buch dann doch wieder sehr kurzweilig.
Zum Denken anregend, es gibt keine Lösungen, sondern die Vielseitigkeit der "Fragestellung Zeit" wird verdeutlicht oder vorgestellt.
Gibt es eine Gegenwart? In dem Moment, wo sie da ist ist sie ja auch schon wieder vorbei.
Gibt es eine Gegenwart in der Vergangenheit oder in der Zukunft?
Mag man die Zeit anhalten, die ewige Jugend erhalten? Oder ist auch später das Leben lebenswert?

Was ist wichtig, dringend, wichtig und dringend? und für wen!?
Wofür oder besser gesagt für wen verbringe ich meine Zeit?
Genug geschrieben. Hier noch der vordere Klappentext:


- ein nettes Buch. Und ich habe mir tatsächlich heute ein weiteres Buch dieses Verfassers besorgt - über das Glück!
Nun lese ich aber erst einmal "Marina" von Carlos Ruiz Zafón, einem Autor, der mit seinen Büchern in eine ganz andere, geheimnisvolle Welt entführt.

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