28.10.10

Empfehlung für sehr kunstvolle Quiltfotos

Bei Françoise findet Ihr ganz viele wunderschöne Quiltfotos! Ich kann Euch sehr empfehlen, mit viel Zeit dort einmal ein wenig zu stöbern!
Und nicht nur Quiltfotos, auch eine umfangreiche Orchideen-Fotogalerie findet Ihr bei ihr.
Es lohnt sich ...
.

Stick- und Crazychallenge


Nun habe ich endlich ein wenig aufgeholt und bin wenigstens bei den Stickstichen der Stickamazonen auf dem neuesten Stand.
Sie sind nicht genau nachgestickt, sondern ein wenig improvisiert. Aber schön, besonders die 17. Stickaufgabe von Angelika. Der Rückstichstern hat mich beim Anschauen erst nicht überzeugt, nach der Probe dann aber besonders. Die 19. Aufgabe hat mir dann nicht ganz so gefallen, die Vorlage sah super schön aus, aber auf meinem Block dann nicht mehr. Jetzt gefällt mir meine Variante aber doch.
Die Crazy-Blöcke von Simone stagnierten dagegen ein bißchen. Da bin ich immerhin schon im August angekommen. Nun ja, nur zwei Blöcke im Rückstand ... die neuen sind immerhin schon so ein bißchen vorbereitet ...
.

27.10.10

Herbstimpressionen vom letzten Wochenende

Einige schöne Herbstimpressionen vom letzten Wochenende möchte ich Euch nicht vorenthalten. Nach morgendlichem Frühnebel hatten wir einen wunderschönen Tag in dem großen Waldgebiet in der Nähe von Fürstenwalde/Spree.
.
Oben der Trebuser See, den ich übrigens schon einmal auf meinem Blog gezeigt habe (hier), das untere Foto ist ein Blick auf die sonnendurchflutete Trebuser Wiese, der wasserarme Ausläufer des Sees. .

Zwei Pilzfotos habe ich auch mitgebracht. Der obere ist ein Frostschneckling, essbar. Ich würde ihn tatsächlich wieder erkennen - olivbrauner, sehr schleimiger Hut - wie eine Schnecke - und gelbliche Lamellen und ein gelblicher, dünner, auffallend langer Stiel.
.Und diese Pilzgruppe ist eine Besonderheit - Parasitische Scheidlinge auf Nebelkappen. Die kann man aber nicht essen, wohl aber die frischen Nebelkappen.
.

12.10.10

Und wieder ging es in die Eiszeit ...

Wir machten nämlich wieder einmal eine geologische Exkursion mit Dr. Olaf Juschus, der uns in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Dahme-Heideseen diesmal in die Pätzer Kiesgrube entführte.*
Bei meiner Recherche finde ich so vieles, das ich Euch berichten kann. Erst einmal ein "Lagefoto" - man sieht das Gelände ganz wunderbar bei google-maps:

Karte

Kies wurde bereits seit 1916 abgebaut und wird es bis heute, wie ich verstanden habe. Die Loren, die im Gelände standen, werden auch gelegentlich noch genutzt, meist wird der Sand allerdings in LKW's abgefahren.
In der Kiesgrube, die teils aus Geschiebemergel und zum großen Teil aus Sand/Kies besteht, fanden sich im Laufe der Zeit auch diverse Fossilien, die teilweise gar nicht geborgen werden können, da sie bei ihrer Freilegung an der Luft zerfallen. Intakte Funde wurden dem Naturkundemuseum in Berlin übergeben (Link/ Märkische Allgemeine).
Alle Fossilien, z. B. Mammutknochen und -zähne, wurden allerdings mit dem Eis hierher transportiert. Man findet keine kompletten Skelette.
Seit Mai 2002 sind 15,5 ha der Kiesgrube zum Naturschutzgebiet geworden.

Wir lernten Steine kennen, hörten woher man weiß, aus welcher Eiszeit sie hierher kamen, warum die Kiesschichten schräg liegen, usw.
Nun aber die Fotos:
.
Beginn der Exkursion/ Treffpunkt an der Kirche in Groß Köris
(Land Brandenburg, südlich von Berlin):
.
Eingang zur Kiesgrube:
.
Erste Eindrücke, aber man kann das Ausmaß
der Anlage noch gar nicht erahnen:
.
Hier eine eher seltene Pflanzenart - eine Uferspitzklette.
Sie sieht exotisch aus, wie ich finde.
.
Die Hänge in der Kiesgrube sind geschichtet,
manchmal auch schräg. Es ist nicht einfach "nur Sand".
.
Die Loren passten so gut in die Landschaft!:
.
Diese Wand ist ca 30 m hoch!
.
Neue Teiche werden ausgebaggert und halten das Wasser. Diese hier sind ca 2 Jahre alt und renaturieren sich von alleine, werden besiedelt von Pflanzen und Tieren. Dass das Wasser stehen bleibt ist ein Zeichen, dass in der Grube auch wasserundurchlässige Schichten vorkommen.
.
Der Rückweg führte oben an der Kiesgrube entlang,
man bekam nun einen abschließenden,
richtig guten Überblick:
.

Insgesamt fand ich die Exkursion sehr interessant, man lernte doch so vieles, bekam Anregungen weiterzulesen ... über Granite, Gneis, Glimmer, metamorphe Gesteine, vulkanische und plutonische Minerale, quarzreiche und quarzarme Steine, ...
Feuersteine scheinen ja etwas noch recht Unerforschtes zu sein. Ich habe eine Erklärung zu ihrer Entstehung gehört, die mir einleuchtete. Als ich das nochmal im Internet nachlesen wollte fand ich diese Erklärung nicht, sondern alles lag wieder im Dunkeln (für mich als Nicht-Geologin ...). Interessanterweise sind auch die kleinen (oder größerern) gleichmäßig gelb-bräunlichen Steine Verwitterungsprodukte der Feuersteine, das Weiße rings um die schwarzen Feuersteine eine Vorstufe der über Jahrtausende andauernden Genese der Feuersteine - und nicht etwa feste Kreide, wie man annehmen könnte. Und die schwarze Färbung der Steine sei auf Kohlenstoff zurückzuführen ...

Jedenfalls bin ich bei der nächsten Exkursion (Link), die zum Luchsee (1*, 2*) führt, wieder dabei, wenn nicht dazwischen kommt!

Wer es ganz wissenschaftlich mag kann übrigens hier Geologisches weiterlesen - Auszüge aus der Dissertation unseres kompetenten Wanderleiters, die unser eiszeitlich geprägtes Gebiet untersucht.

10.10.10

Bild des Tages

Dieses schöne Foto, aufgenommen am heutigen Bilderbuch-Herbsttag, möchte ich Euch nicht vorenthalten!
Nun hoffen wir auf weiterhin viele solcher besonderen Sonnentage!
.

Wieder ein UFO weniger

Wenn ich auch nicht vieles nähe in der letzten Zeit, so arbeite ich doch relativ kontinuierlich meine UFOs ab. UFOs sind - unvollendete Objekte - für die, die so etwas ja gar nicht kennen .... Also der Schmetterling ist ein Relikt aus diesem Sommer (nicht aus dem vergangenen, wenigstens ...)
Zusammen mit dem kräftig-farbigen Rosenstoff gefällt er mir jetzt gut und passt auch zu meinen anderen kleinen Textilbildern (ca. 23 x 23 cm).
Abgesehen davon habe ich gestern, bei dem schönen Spätherbstwetter, das ich so liebe, tatsächlich noch zwei echte, lebende Schmetterlinge gesehen! Welche Freude.
Von diesem "Ausflug" berichte ich dann später ...
.

4.10.10

Ganz zufällig ...

... sind diese beiden Stickbilder in meinen Besitz gekommen. Sie waren in billigen Rahmen hinter Glas versteckt und lagen leider schon im Schrank, nun, in der Form sahen sie auch nicht so richtig gut aus.
Aber sie sind doch etwas Besonderes, weshalb ich sie bei mir aufgenommen habe.

1. sind sie von einem Mann gestickt. Der ist inzwischen bestimmt 75 oder noch älter.
Ich weiß auch nicht, ob er immer noch stickt. Die Bilder hat er immer selbst nach einem Foto oder ähnlichem entworfen.
2. sind die Bilder extrem fein gestickt. Ich habe nachgemessen, 10 Stiche pro Zentimeter, das könnte ich nicht!
Demzufolge ist der Vogel, heißt, das Motiv, 5,5 x 5,5 cm klein und der Blumenkorb, der mir noch besser gefällt, nur 7,5 cm hoch!
(Unter dem Vogel sieht man ein Stückchen Patchworklineal als Maß.)
.
Jedenfalls behalte ich die Bilder und mache irgendwas Schönes d'raus, mal sehen ...
.

3.10.10

Überraschung

Vorgestern ist tatsächlich völlig überraschend meine Patchworkdecke, der "Erinnerungsquilt", fertig geworden. Ich habe die letzten Blüten gequiltet.
Zuletzt habe ich vor knapp einem Jahr von diesem besonderen Quilt berichtet (hier).
Die Teile sind alle mit der Hand zusammen genäht, nachdem sie über Karton geheftet wurden (nach Liesel Niesner). Dann habe ich das Top auf BW-Nessel appliziert und im zweiten Versuch mit einem BW/Polyestervlies versehen. Im Rand habe ich mit der Maschine gequiltet, die inneren Secksecke sind alle mit der Hand gequiltet, abwechselnd mit einem Sechseck oder einer Blüte.
Anfangs habe ich immer etwa zwei Sechsecke und eine Blüte pro Abend geschafft, oder mir dies zumindest vorgenommen. Zuletzt waren nur noch Blüten zu quilten, was etwa die Hälfte mehr Zeit pro Blüte benötigte. Nach jedem Quilten habe ich zuletzt rückwärts gezählt, abgestrichen, wie viele Blüten noch übrig sind.
Am letzten Abend habe ich erst drei Blüten geschafft, dann entschied ich aber, unlustig, noch eine zu quilten. Dann Feierabend.
Erst beim Abstreichen sah ich - das waren die vier letzten. Oh, wie glücklich war ich!
Nun also fertig, die Arbeit, die ich im Mai 2006 angefangen habe ...
Allerdings ohne Erfolgsdruck genäht, zwischendurch anderes, sonst könnte ich das gar nicht aushalten ...
Ein Foto des Quiltmusters zeige ich hier, und nun der gesamte Quilt, diesmal auf der Erde ausgebreitet:
.

Das Binding ist schon eine ganze Weile dran, und die Decke ist auch schon in Gebrauch seit dem Frühjahr. Sie war geheftet, keine Nadeln mehr drinnen ...
.

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...