4.10.07

Tagebaugebiete in der Niederlausitz

Den Feiertag haben wir für eine Exkursion in die Niederlausitz genutzt. Dort sind die meisten Braunkohle-Tagebaugebiete stillgelegt und werden renaturiert. Wie man sich leicht vorstellen kann, werden dabei viele Seen entstehen. So war unser erstes Ziel die Seeterrassen am zukünftigen Ilsesee bei Großräschen. Zumindest die Straße dort und ein chices Hotel heißen schon Seestraße und Seehotel.
Den See kann man inmitten der Mondlandschaft noch nicht einmal erahnen.

Auf der Seite der Internationalen Bauaustellung (IBA) Fürst-Pückler-Land findet man eine Karte und Infos.

The holiday, the day to honour German Unit, we were in the former open-cast lignite mine area near Großräschen. The area will be rebound to a cultural area. Of course here will be many lakes, when the mines will be filled with water.
Now you are fealing like you are on the moon.


Letztlich erinnert die Gegend an eine Mondlandschaft, was man noch intensiver bei einer geführten Wanderung/Besichtigung des Gebietes erleben würde.


Hier sieht man die Aussichtsbrücke, vielleicht wird es eine Seebrücke, so wie man es von der Ostsee kennt, wenn dann das Wasser in etwa 10 Jahren dort oben angekommen ist.

Jedenfalls ist die Gegend rings um die Grube schon wunderschön gestaltet:

Natürlich mußte ich die Berberitzen von Nahem fotographieren:


Von den IBA-Seeterassen sah man in der Ferne ein anderes Bauwerk: die Abraumförderbrücke F60, die in Lichterfeld ihren vorerst letzten Standort erhalten hat.
Es handelt sich um eine der größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt.
Diese Abraumförderbrücke ist 502 m lang und war von März 1991 bis Juni 1992 im Tagebau Klettwitz-Nord Einsatz. In Verbindung mit Eimerkettenschwenkbaggern transportierte diese Förderbrücke auf innen liegenden Förderbändern den bis zu 60 m hohen Abraum über der Kohle an die gegenüber liegende Grubenseite.

After the first station we went to the overburden conveyor bridge F 60 at the former large scale open-cast lignite mine Klettwitz Nord. We saw the gigant brigde made to remove up to 60 m thick overburden above the lignite seam. A conveyor belt system transported the excavated material to the spoil side of the open-cast mine.

Die nicht mehr genutzte Förderbrücke wurde zum Besucherbergwerk umgerüstet. Man kann also auch auf die Förderbrücke hinauf steigen und hat dann einen Ausblick aus 80 m Höhe (rechte Seite im oberen Bild).

Diese Abraumförderbrücke ist schon seit Mai 2002 zu besichtigen. Hier ein Film zum 5jährigen Bestehen der Förderbrücke.
Übrigens zum Vergleich: Der Pariser Eiffelturm ist fast 200 m kleiner als diese Förderbrücke!!

The conveyor bridge measures more than 500 m in longitud. More than the Eiffel-Tower in Paris, which is "only" 320 m high. Here you can look and compare!


Die Natur kam natürlich auch nicht zu kurz. Einige schöne Naturfotos gelangen mir in Großräschen:
Nearby I found some nice objects:


Rotklee

Schopftintlinge

Kommentare:

  1. Diesen Sommer waren wir auch in der Gegend und haben die F 60 besichtigt. Ein unglaubliches Gefühl, auf dem Stahlkoloss herumzuklettern! Wir haben den Ausflug mit einer Spreewald-Paddeltour verbunden. Ist ja nicht weit.
    Liebe Grüße von
    Susanne

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  2. Hätte gar nicht gedacht, dass diese Gegend so schön und grün ausschaut. Es freut mich, dass meine ATC so gut angekommen ist.

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Danke für Deinen Kommentar! Bis bald mal wieder!

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